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Muslimisches Bildungswerk für Demokratie e. V.
7. März 2025

Jugend und Alltag im Ramadan – zwischen Inspiration und Diskriminierung

Wie erleben junge Musliminnen und Muslime den Ramadan, wenn Schule, Ausbildung oder Arbeit ganz normal weiterlaufen? Darüber haben wir am 7. März 2025 in unseren Vereinsräumen in Erfurt gesprochen.

In der ersten Runde ging es um das, was diesen Monat besonders macht. Auf der Pinnwand landeten Sätze wie „Ich liebe diesen Monat!“ und „Stolz auf den eigenen Glauben!“, aber auch Familie, Beten und das gemeinsame Fastenbrechen. Genauso offen kam zur Sprache, was nervt: die immer gleichen Fragen und Sprüche von Mitschülern oder Kollegen, von „Nicht mal Wasser trinken?!“ bis zu Unverständnis bei Lehrkräften und Vorgesetzten.

In Gruppen sammelten die Teilnehmenden, welche Vorurteile ihnen im Ramadan begegnen und wie sie darauf reagieren können. Die Antworten reichten von „Ruhig bleiben“ und „Humor nutzen“ über „Fragen stellen“ bis zu „Ich sage meinem Chef Bescheid“. Manche Karten waren auf Arabisch geschrieben, und auch das gehörte dazu. Zum Abschluss haben wir gemeinsam das Fasten gebrochen und den Abend beim Iftar ausklingen lassen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Neue Bündnisse, neue Wege“ statt und wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Junge Erwachsene im Stuhlkreis in den Vereinsräumen, an der Wand Ramadan-Bilder und der Aufsteller „Jung, Demokratisch, Aktiv“
Pinnwand mit Karten zum Ramadan, etwa „Ich liebe diesen Monat!“, „Stolz auf eigenen Glauben!“, „Humor nutzen“ und „Fragen stellen“

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